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<pre>Insbesondere in dem Wissen um die seit Monaten finstere Auswärtsbilanz hätten die Hamburger im Nachhinein fraglos gut daran getan, am Spieltag gegebenenfalls eben auch nur den einen Zähler abzusichern. Denn unabhängig davon, dass das Fazit nach den 90 Minuten von vielen positiven Ansätzen zu erzählen wusste, ist doch die Gefahr nicht von der Hand zu weisen, dass der leichte Aufschwung infolge der bitteren letzten Viertelstunde nun schon in Gladbach wieder zusammenbricht.  <p> Da auch das französische Sturm-Talent Jean-Kevin Augustin einigen Formschwankungen unterliegt (er traf zuletzt im Oktober in der Champions League gegen Porto), gibt es zu Yussuf Poulsen und Timo Werner keine echten Alternativen. Und beide wirken seit Wochen urlaubsreif.  <p>  Die beiden Auftritte seit der Entlassung von Alexander Zorniger stellten zudem schon einmal klar, dass sich der Trainerwechsel offenbar nicht als das erhoffte Allheilmittel erweist — den Traum von einem „Schubert-Effekt“ ließ spätestens die zweite Halbzeit gegen Werder Bremen zerplatzen. <p> Da sich die Freiburger erst eine Niederlage im Schwarzwald-Stadion gestatteten, könnte die Auswärtsschwäche nun auch im Sechs-Punkte-Duell durchaus eine Rolle spielen: Trotzdem halten wir es für wahrscheinlicher, dass der HSV nun auch jenseits der eigenen Stadtgrenzen die Kurve kriegt. <p>  Zum Abschluss der Hinrunde soll das auch so bleiben. Leipzig ist hinter Gladbach und dem BVB die drittstärkste Heimmannschaft der Liga. Lediglich gegen zwei aktuelle Nachzügler (Düsseldorf und Schalke) hat RB zuhause nicht gewonnen.  </pre>


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<pre>„Beim nächsten Mal müssen wir noch mehr Torchancen herausspielen und noch ehrgeiziger in der Box sein.“  <p> Bereits zehn Gegentore musste Mainz in den bisherigen fünf Liga-Spielen hinnehmen — die zweitmeisten nach dem FC Köln. Waren es nach drei Spieltagen „nur“ drei Gegentreffer, schlug es in den letzten beiden Partien insgesamt sieben Mal im Kasten von Adler ein.  <p>  Schließlich gilt es den gigantischen Vorsprung von 20 Zählern nur noch um zwei weitere Pünktchen auszubauen, um schon nach 27 Runden als Titelverteidiger festzustehen — und damit die bislang beispiellose Blitz-Meisterschaft aus der Saison 2013/14 unter Pep Guardiola zu egalisieren. <p> Zwei weitere Negativ-Bestmarken im bishiergen Bundesliga-Verlauf: Der „Effzeh“ kassierte bereits 12 Stürmer-Gegentore und acht Treffer nach Standard-Situationen. Die Kölner Krise liegt somit nicht nur am Modeste-Abgang, sondern hauptsächlich an einer schwachen Defensiv-Leistung. <p>  Schalke-Manager Christian Heidel sieht trotz anhaltender Krise in der Bundesliga noch keinen Anlass für eine Brandrede. „Die hält man dann, wenn man den Eindruck hat, dass Einige nicht verstanden haben, worum es geht.“  </pre> 


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<pre> Die Freiburger hätten mit Sicherheit aber nichts dagegen würde die Torflaute des besten BVB-Angreifers noch zumindest einen Spieltag anhalten.  <p> Hertha BSC hat von den letzten fünf Auswärtsspielen der vergangenen Saison drei verloren. Unter anderem auf Schalke mit 0:1.  <p>  Auch das vor wenigen Tagen in die Wertung gebrachte 1:4 gegen RB Leipzig machte wiederum deutlich, dass in der Hintermannschaft einiges in Unordnung geraten ist; satte 11 der insgesamt 24 Gegentreffer haben die Süddeutschen allein in den letzten drei Liga-Runden kassiert. <p>  Obwohl sich bereits früh abzeichnete, dass die Gastgeber deutlich unter dem Eindruck ihrer langen Krise stehen, versäumten es die Gäste sträflich, den taumelnden Borussen mit ein oder zwei klaren Aktionen schon beizeiten den Todesstoß zu versetzen. <p>  Im Hinblick auf die wenigen Treffer in den jeweiligen Heim- bzw. Auswärtsspielen der beiden könnten sich Torwetten anbieten.  </pre>


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<pre> Da bei Partien der Ostwestfalen nur äußerst selten beide Mannschaften knipsen, mache ich mich hier auf einen Zu-Null-Sieg des Favoriten gefasst.  <p> Da die Hertha mit den bis dato eingefahrenen fünf Auswärtssiegen die Ausbeute der kompletten Vorsaison schon fast verdoppelte, wird hier zwar auf einem äußerst hohen Niveau geklagt — von einem Tabellendritten darf man aber eben auch ein kleines bisschen mehr erwarten.   <p> Dabei mussten die Mainzer zunächst einmal aber tief fallen, um sich auf ihre Stärke zu besinnen: Erst nachdem die beiden enttäuschenden Heimniederlagen gegen Bremen und 1860 München (Pokal) die Stimmung zu ruinieren drohten, warfen die Spieler das Ruder entschlossen herum. <p>  Hätte bis vor kurzem möglicherweise noch der etwas schmeichelhafte 2:1-Erfolg gegen die Adlerträger Anlass geboten, den diesjährigen Fähigkeiten der Sachsen zu misstrauen, wurde mit dem jüngsten Sieg in Dortmund alle diesbezüglichen Zweifel auf einen Schlag beiseite gewischt.  <p> – Bremens Coach Florian Kohfeldt musste sich schon ein wenig verbal verrenken, um den Derby-Sieg gegen den Dino als gerechtfertigt zu charakterisieren.  </pre>


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<pre> „Die Kreativabteilung arbeitet brutal nach hinten. Da ist es nicht einfach, uns noch mehr Torchancen zu erarbeiten.“  <p> „Wenn man gegen eine Mannschaft verliert, die unten drin steht und ohne Selbstbewusstsein hierher fährt, gibtâ€™s einiges zu besprechen“, erklärte Abwehrchef Georg Margreitter fast schon zynisch gegenüber Bild.  <p>  Während offizielle Verlautbarungen jedoch noch auf sich warten lassen, wen der VfL Wolfsburg denn nun tatsächlich mit der Rettung des Bundesliga-Fußballs betraut, scheint sich schon ziemlich deutlich abzuzeichnen, dass der neue Besen demnächst vor etliche leeren Spinden fegt. <p>  „Verlieren verboten“ heißt auch die Devise für den VfL Wolfsburg, der lediglich aufgrund des besseren Torverhältnisses vor den Mainzern auf Platz 15 rangiert. So richtig weiterhelfen würde den Wölfen allerdings nur ein Sieg, der letzte Dreier ist jedoch eine gefühlte Ewigkeit her.  <p> Trotz des Last-Minute-Gegentreffers fiel es dabei selbst in der Main-Metropole schwer, den Schwaben eine wirklich unglückliche Niederlage zu attestieren: Diese hatten es sich vielmehr ganz allein zuzuschreiben, dass der Schuss auch vor der Länderspielpause einmal mehr daneben ging.  </pre>


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